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Durch die Präsentation der Chansons in der Begleitung eines zwar klassischen, aber unkonventionellen Streichquartetts ist der Liederabend optisch und inhaltlich einem breiten Zielpublikum zu empfehlen, da die Grenzen zwischen sogenannter E- und U-Musik verwischen. Die präsentierten Songs und Chansons heben sich nicht nur musikalisch vom gängigen Mainstream ab, sondern auch durch ihre Inhalte: Witzige, kritische, skurrile aber auch romantische Lieder, durchwegs in rhythmisch und harmonisch unkonventionellen Arrangements beweisen, dass die Sehnsucht nach sowohl textlich als auch musikalisch bestechender intelligenter Unterhaltung erfüllt werden kann. Die neue Musik, die von vielen heute als
"seelenloser Lärm" wahrgenommen wird, bietet zahlreiche
Andockpunkte, die beweisen, dass in dem einen oder anderen (zum Beispiel)
HipHop-Schlager durchaus ein Chanson verborgen sein kann. Frühere Auftritte beweisen, dass es dem OMQ immer wieder gelingt, die Grenzen eines sogenannten "Zielpublikums" zu verwischen. Fans finden sich in jeder Generation und bei jedem erdenklichen Musikgeschmack. Daher sind auch die Programme des OMQ
ganz bewusst inhaltlich breit gefächert. Es gibt für uns letztlich
keine Kriterien der Wertung von Musik ausser jenem der Qualität.
Texte und Musik von: Bert Brecht, Elvis Costello, Thomas D, Sergei Dreznin, Roland Knie, Bela Korèny, Georg Kreisler, Alfred Lichtenstein, Frank Loesser, Mac Manus, Sue Okukubo, Roger Stein, Oliver Vollmann, Konstantin Wecker und anderen.
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