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Sandra Kreisler, Diseuse, Lale Andersen Preisträgerin 2006/07
geboren 1961, amerikanische Staatsbürgerin, wuchs im direkten Umfeld von Literatur, Theater, und hier insbesondere des literarischen Chansons und des Kabaretts auf.
(Eltern: Topsy Küppers , Georg Kreisler)

° Nach dem Studium an der Amerikanischen Schule in Wien und Berlin nahm Sandra Kreisler Gesangsunterricht bei Kammersänger Walter Kreppel, Schauspiel bei Burgschauspielerin Dorothea Neff, und Rhetorik bei der bekannten ORF-Sprecherin Maria Piffl.

° Nach einer kurzen Zeit als Fernsehansagerin wechselte Kreisler zum Radio, wo sie nun seit 1982 regelmässig bei Sendungen der Sparten Kultur, Aktueller Dienst, Dokumentation, Literatur, Wissenschaft und Religion mitwirkt. Zudem betreut sie zahlreiche Sendungen aus ebendiesen Sparten auch im TV als Sprecherin und Moderatorin und ist gefragte Werbe- und Synchronsprecherin.

° Sie betreute Anfang der 90er Jahre die Radio-Talk Show "Talk Radio" und diverse Sendungen im Fernsehen als Moderatorin und Gastgeberin.

° Sie drehte zahlreiche Filme und TV-Serien für die USA, England, Italien, Deutschland oder Österreich. So arbeitete sie in den letzten 14 Jahren mit namhaften Filmregisseuren wie Damiano Damiani, (RAI/2.Unitel) Dan Curtis (ABC International), Claus Peter Witt (ZDF/ Wolfgang Rademann), Peter Patzak oder Susanne Zanke (ORF).
° In diesem Bereich arbeitete Kreisler gemeinsam mit Kollegen wie Ben Kingsley, Sir John Gielgud, Jane Seymour, Robert Mitchum, Caterina Valente, Klaus Wildbolz, Julia Stemberger und vielen anderen mehr.

° Im Theater und Musikbereich spielte Sandra Kreisler in den Jahren zwischen 1983 und 1994 an Häusern wie dem Theater in der Josefstadt, der Gruppe 80, diversen Stadttheatern der Bundesländer und zahlreichen Kleinbühnen undTourneetheatern.
Hierbei spielte sie häufiger ernste Stücke (Bauer, Bruckner, Tschechov, Euripides, etc.) aber auch Komödien, musikalische Revuen oder Kabarettprogramme.

° Sie leitete schon 1983/84 (gemeinsam mit Michael Mohapp - heute Simpl) eine eigene Musik-Kabarettgruppe mit Auftritten in Wien und Graz.

° Nachdem sie in mehreren deutschsprachigen TV Shows Auftritte hatte, kehrte Kreisler dem klassischen Wort-Theater endgültig den Rücken, und arbeitet, von Filmproduktionen abgesehen, seit 1994 ausschliesslich musikalisch und als Solokünstlerin. Dabei kämpft sie bis heute darum, das literarische Chanson aus der "Kabarett-Ecke" heraus zu holen, und wieder als eigenständige Kunstform im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

° Mit der Eigenproduktion "Hinter dem Spiegel - Ein Theaterstück in Chansons" entstand die erste One-Woman-Show im Juni 1994, die als Uraufführung für Kreisler geschrieben und komponiert wurde und mit der sie einen Sensationserfolg landete.

° Im gesamten Jahr 1997 war Kreisler Gastgeberin, einzige Redakteurin und Gestalterin einer wöchentlichen Fernseh - Talkshow - Reihe zu den Themen Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst im wiener Fernsehen.

° Eine Farkas - Revue im selben Jahr, in der Kreisler die Chansons aus den sogenannten "goldenen Zeiten des wiener Kabaretts" präsentierte, musste wegen des grossen Erfolges mehrmals verlängert werden.

° Seit 1994 ging Kreisler mit insgesamt 10 verschiedenen Solo- Chansonprogrammen auf Tournee durch Deutschland, die Schweiz, Kroatien, Spanien, Polen und Österreich, wobei sie häufig von Österreichischen Kulturämtern im Ausland eingeladen wurde, dem Publikum auch das berühmte und traditionsreiche wiener jüdische Kabarett-Chanson vorzustellen
.° Eine Amerika - Tournee und die Produktion einer CD krönten im Jahre 98 ihre Arbeit.

° Im Herbst 98 fungierte Kreisler als Gastgeberin der 14-tägigen jüdischen Festwochen Berlin, wobei diese mit einem ihrer Soloprogramme eröffnet wurden und sie die jeweiligen Vorstellungen sowohl musikalisch als auch mit Conferencen begleitete.

° Ausserdem erarbeitet und präsentiert Kreisler ständig musikalische Programme, speziell für diverse Ereignisse in Wirtschaft und Kultur, die sie seit 1995 zu einer gefragten Entertainerin bei festlichen Anlässen dieser Bereiche werden liessen.

° Als Moderatorin war sie bei unzähligen politischen, künstlerischen oder wirtschaftlichen Anlässen tätig, so dass sie heute zahlreiche Angebote für diese Tätigkeit ablehnen muss - um nicht vorwiegend als Moderatorin
gebrandmarkt zu sein. Dennoch wird sie immer wieder überredet, zumal ihr fliessendes akzentfreies Englisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Pluspunkt in der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft bildet.

° Selbstverständlich geht ihre Tätigkeit als Sprecherin in Funk, Fernsehen und Werbung ungebrochen weiter.

° Seit Sommer 1995 erarbeitet sie gemeinsam mit dem Open Mind Quartett,
ein Streichquartett dessen Mitbegründerin sie ist,
mehrsprachige Chansonprogramme, die ein Crossover zwischen sogenannter
E- und U - Musik zum Inhalt haben, und die sie bisher mehrmals mit grossem Erfolg
in Deutschland und Österreich präsentierte.
Die Live-CD wurde im Frühjahr 2001 im Grossen Sendesaal des wiener Funkhauses aufgenommen.

° Seit dem Jahr 2002 beschäftigt sie sich zunehmend mit dem Unterrichten von AWS (acting while singing), das sie im deutschsprachigen Raum zu intensivieren sucht.

° Im Spätherbst 2004 führte Kreisler Regie bei dem Brecht-Soloprogramm der Chansonette Dagmar Anuth im Jungen Theater in Bonn, das begeistert aufgenommen wurde

° Im Juli 2005 war sie Dozentin an der Sommerakademie Eisenstadt für den Bereich Chanson und Lied Interpretation,(AWS) nachdem sie schon jahrelang privat zahlreiche ChansonsängerInnen in diesem Fach unterrichtete.

Mit Lebenspartner Roger Stein kreierte sie den "ZeiT" - Song, der überall sofort einschlug.
Darauf basierend wurde Wortfront® gegründet, eine Produktionsfirma, die in ihren Liedern eine Brücke zwischen Hip Hop, Literatur und Chanson bilden will. Izwischen ist die Wortfront GmbH in der Schweiz als Firma ansässig.
Mit eigenen Liedern und Arrangements touren die beiden Künstler nun als
Kreisler&Stein gemeinsam mit einem Streicher-Duo durch die Lande.

Das neue Programm "Lieder eines postmodernen Arschlochs" kennzeichnet den neuen Weg, die die Lale-Andersen Preisträgerin einschlägt: Die Mischung aus intelligenten Texten in Verbindung mit "easy listening" - aber trotzdem interessanter Musik führt sie nun näher an die Zeitgeistige HipHop-Musik.