Kritiken

Bonner General Anzeiger (zu KsK - Juni 05)
Thomas Bernhard nannte sie einmal "die beste Stimme Österreichs" und an diesem Punkt ist dem kugen Dramatiker uneingeschränkt beizupflichten. Man möchte die Augen schliessen, um Sandra Kreislers verführerisches, rauchig-erotisches Timbre noch intensiver in den Ohren zu geniessen. Geöffnete Augen haben freilich den Vorteil, mehr von dieser interessanten Frau zu erhaschen. (...) In der Tat ist es viel erbaulicher, sich auf ihre Interpretation zu konzentrieren - denn die ist überragend. Wenn Pianist Rainer Neumüller zum flinken Tastenspiel ansetzt, erschafft Sandra Kreisler auch in atemberaubend schnellen Passagen eine glasklare, souveräne Intonation mit changierenden atmosphärischen Färbungen. Sie erfüllt auch bislang unveröffentlichte Stücke ihres Vaters mit Leben. (...) Hinreissend. Fünf Zugaben lindern den Abschiedsschmerz.

Bonner Rundschau (zu KsK - Juni 05)
Leicht hat sie es in ihrem Leben sicher nicht gehabt, die Diseuse Sandra Kreisler. Das merkt man ihr auf der Bühne irgendwie an. (...)
Zart und zerbrechlich, doch gleichzeitig stark und selbstbewusst wirkt sie auf der Bühne (...) und kreiert eine interessante Mischung aus politischen Liedern, skurrilen und verträumten Chansons. (...)
Sorgfältig und behutsam vervollständigt sie mit den unbekannten und zum Teil unveröffentlichten Liedern das Bild ihres Vaters. Doch wer glaubt, Sandra Kreisler trage nur eine blosse Wiedergabe des Georg-Kreisler-Materials vor, sieht sich getäuscht. Statt dessen zaubert Sandra Kreisler eine ganz eigene persönliche Note und interpretiert die Stücke auf ihre Weise. So klingt ihre Stimma mal bissig hektisch und schräg, dann wieder warm und harmonisch. (...) Elegant und kraftvoll beherrscht sie die typischen Gesten einer Diseuse, doch dies schafft sie jenseits aller oberflächlicher Schauspielerei und Gehaltlosigkeit. Ihren Platz auf der Bühne, den hat Sandra Kreisler gefunden, einfach ist der Weg dorthin sicher nicht gewesen, aber wir sind froh, dass sie ihn gegangen ist.


Westfälische Rundschau (zu KsK - 04)
Die Rede ist von Sandra Kreisler, der öisterreicherischen Sängerin und
Radiomoderatorin mit amerikanischem Pass. Zwei Abende war sie Gast
im ,,fifty-fifty" und bezauberte nicht nur mit ihrer rauchigen, klaren
Stimme. sondern auch mit einem Potpourri aus bissigen, poetischen und
besinnlichen Chansons. Seine Chansons. in denen er menschliche
Schwächen, politische Marotten und gesellschaftliche Sonderbarkeiten
besingt, erweckt die selbstbewusste, sinnliche und überzeugende
Künstlerin zut einem ganz neuen Leben. Lieder, wie die über die,,Kleinen Männer mit der riesengroßen Macht", ,,Meine Freiheit, Deine Freiheit" oder ,,Philosophie" würzt sie mit ihrem eigenen Charme und Humor. Begleitet vom Konzertpianisten Rainer Neumüller ist so ein interessantes und abwechslungsreiches Programm entstanden, mit dem Sandra Kreisler zwar den einen oder anderen Fan ihres Vaters lockt..Aus dem Schatten des alten Meisters ist die Künstlerin jedoch schon längst herausgetreten und hat ihre eigenen treuen Anhänger gefunden.

Erlanger Nachrichten (zu KsK - 04)

Egal was sie sang, Sandra begeisterte ihre Zuhorer:
Kreisler war hinreißend. Nicht nur die rauchige und
kraftvolle Stimme überzeugte, auch tänzerisch und gestalterisch
begeisterte sie ihr Publikum. Sie kommentiert ihre Texte geradezu körperlich. (....)
Musikalisch begleitet wurde Sandra Kreisler von Jochem
Hochstenbach.
(richtig ist: gespielt hat an dem Abend Rainer Neumüller - der Journalist war falsch informiert. anm. SK)
Ein Mann der sein Klavier grandios beherrschte.
Ob sanft und vertraumt oder aufbrausend. Er rundete den Gesang perfekt
ab, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.
Das Publikum war hingerissen und wollte die beiden
Künstler gar nicht mehr gehen lassen.

WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung (zu KsK)
Ein bissiger, schmissiger, bisweilen wehmütiger aber nie kitschiger Abend. Denn nebenbei erfuhr das ausverkaufte Haus, dass der
" Klassenbeste aus der Schule des schwarzen Humors" keinen
Kontakt mehr zu den drei Kindern pflegt. Die Tochter, eine
mitreißende Vortragskünstlerin, sagt trotzdem: ,,Ich
trenne, zwischen dem Privatmann und dem Künstler. Man
muss schon eine Liebe zu den Menschen haben, um solch intelligente
Texte zu machen".

Westfälische Nachrichten
(zu Penetrant Besinnlich - Weihnachtslieder und anderer Schmus)

(...) Perfekt abgestimmt also das Programm, mit dem Sandra Kreisler, Bela Koreny und Roger Stein im Roland gastierten. „Penetrant besinnlich“ eine stille, laute, bisweilen böse Reflexion über das Jahresendfest.
(...) ein stimmiger Abend, der die Nervenbahnen stimulierte und doch zum Träumen oder Sinnen einlud. Wäre es nicht herrlich, wie der steuerflüchtige Onkel Fritz auf den Bahamas Cocktails zu schlürfen, statt mit der Verwandtschaft unterm Christbaum zu hocken? Man wird ja mal laut denken dürfen...
Sandra Kreisler tat das mit jenem Schuss Liebenswürdigkeit gegenüber menschlichen Schwächen, der die grösste Gemeinheit erträglich macht.
(...) Der Sprechgesang mit Rap-Zügen, das ist Kreislers Spezialität (...) immer wieder bemerkenswert auch der Moment eines Augenzwinkerns bei der Interpretation (...)

Wiesbadener Tagblatt ( zu Ksk)
(...) Verdammt starker Tobak, den die bemerkenswerte Frau mit der rauchigen Stimme da den Zuhörern prasentierte. Es waren Lieder voller Wortwitz oder Sehnsucht, aber jedes Mal so intensiv und provokant , dass sie die Zuseher ganz tief berührten. (...)Man erlebte ein rasantes Wortfeuerwerk, poetisch, kritisch, bissig oder besinnlich, gesungen von einer Frau mit einer starken Ausstrahlung und einer sinnlichen Stimme(...)

Berliner Morgenpost (zu KsK)
Als Schauspielerin und Sängerin ist die Wienerin mit amerikanischem Pass brilliant, virtuos und einfühlsam wird sie von Jochem Hochstenbach am Flügel unterstützt.

Badisches Tagblatt (zu KsK)
(...) literarisch anspruchsvoll und stimmlich glänzende Diseuse
(.. )die grossartige Sängerin und Schauspielerin Sandra Kreisler zog
alle Register ihres enormen Könnens. Es ist und bleibt ein Glücksfall, dass die 43 jährige (...) in die Fussstapfen ihres berühmten Vaters trat. Die restlos begeisterten Zuschauer konnten sich überzeugen, dass keine Verwechslungsgefahr besteht. Sandra Kreisler ist ein Unikat, ihre Gesangskunst brilliant, die Mimik ausserordentlich und die Moderation ein sprachlicher Hochgenuss
(...) Da mussten die Bühler schon ihre Ohren gewaltig aufreissn, um diese Überfülle sprachlicher hochseilartistik aufzunehmen. Aber auch das war dank der bezwingenden Präsenz und der perfekten Intonation der Künstlerin kein Problem. An der Seite Kreislers wirkte der niederländische Konzertpianist Jochem Hochstenbach kongenial. Er ist der richtige Mann für die musikalisch anspruchsvollen Kompositionen, die er mit bezwingender Leichtigkeit und Virtuosität intonierte. Hier stimmte jede Nuance. (...)

Wiebadener Kurier (zu KsK)
(...)Sandra Kreisler vermag es famos, ihr Programm in der Schwebe zu halten, im Gleichgewicht zwischen Deutlichkeit im Politischen und der Vorliebe für das Skurrile, zwischen der Bewahrung der Kindlichkeit und dem Auftreten der ihres Selbst bewussten Frau. Noch eben sich kauernd verwandelt sie sich im nächsten Moment zum Temperamentsbolzen, noch eben die letzten Takte eines Chansons hintupfend prescht sie gleich anschliessend heraus, eine imponierende Mischung jenseits aller Diseusen-Gestelztheit. Und wenn sie singt: "Es hat keinen Sinn mehr, Lieder zu machen" möchte man ihr zurufen: "Doch."

Neues Deutschland (zu KsK)
(...)keine Hommage an den Vater, sondern eine Hommage an den Künstler Georg Kreisler. An den Mann, der seit dem Scheitern der Ehe mit ihrer Mutter, seiner ehemaligen Bühnenpartnerin Topsy Küppers, jeglichen Kontakt zu ihr ablehnt. Und der indirekt schuld sein soll, dass sich die heute 42-jährige bis 1994 trotz ihrer überaus schönen und facettenreichen Stimme immer davor gedrückt habe, Chansons zu singen. (..)
Die Angst sei immer da gewesen, verglichen zu werden. Auch, als Sandra Kreisler dann doch begann, Chansons aus den so genannten goldenen Zeiten des Wiener Kabaretts zu präsentieren, die noch nichts mit ihrem Erzeuger zu tun hatten. Heute klingt live zwar keine Angst, aber etwas Bitterkeit durch, wenn sie – bei diesem Programm zwangsläufig – dessen Namen in den Mund nimmt, kabarettistische Stellen aus dem Briefverkehr mit ihrer Mutter zitiert oder bekundet, dass sie »bei Georg Kreisler die meisten, schönsten Liebeslieder gefunden hat«.
Wenn sie diese oder auch die deutlich politischeren Stücke interpretiert, vor den »Kleinen Männern mit der riesengroßen Macht« warnt, Smalltalkkönige abstraft oder über Endzeitstimmung singt, spürt man ihre unglaubliche Energie. Man sieht Geschichten losgelöst von dem Mann, der mit »Tauben vergiften« oder »Wie schön wäre Wien ohne Wiener« Maßstäbe im Makabren setzte.
Im Nachhinein erweist es sich als gute Entscheidung, auf derlei Hits bis zum Zugabenblock gänzlich zu verzichten und sich statt von einer imageträchtigen Band ausschließlich von einem erfahrenen Pianisten begleiten zu lassen.

Stuttgarter Zeitung (zu KsK)
Als hauptberufliche Georg-Kreisler-Tochter fungiert die 41-jährige Wienerin allerdings ganz und gar nicht. Sandra Kreisler ist Schauspielerin und Kabarettistin, sie arbeitet als Fernsehsprecherin und -moderatorin. "Die beste Sprecherin Österreichs" hat Thomas Bernhard sie genannt. Im Renitenz-Theater war jetzt Sandra Kreislers überaus schöne Stimme zu hören(...)
Wie singt Sandra Kreisler solche Verse? Mit einer warmen, sonoren Stimme, die durch eine umwerfende Klarheit besticht. Zart herb ist diese Stimme, ganz ohne den forciert harschen Ton mancher Diseusen. Die aparte Frau mit dem Kürzesthaarschnitt und einem Kleid, das ungewöhnliche Einblicke auf nackte Haut bietet, lässt die Sätze leuchten, ist - im besten Sinn - Dienerin der Sprache, wird souverän begleitet von dem niederländischen Dirigenten Jochem Hochstenbach am Klavier. Mit durchsichtiger Stimme, die nie kühl ist, bringt Sandra Kreisler besonders die Liebeslieder mitreißend auf den Punkt (...)

Luxembourger Wort (zu KsK)
(...) Was da musikalisch auf dem kleinen Podium abläuft, wird gemeinhin als Kleinkunst apostrophiert, ist aber irgendwie ganz gross.
Ob Sandra Kreisler von den "Kleinen Männern mit der riesengrossen Macht" singt, oder von der "Kneipe als die Freiheit nebenan", immer gelingt es ihr virtuos, aus dem Schatten des Übervaters zu treten (...)
Sandra Kreisler schreibt ein neues Stück brillianter Kabarettgeschichte, ist meisterhafte Rezitatorin, die unbeugsame Provokateurin und immer wache, aufnahmebereite Intellektuelle.
Das Publikum wusste es durch lang anhaltenden Applaus zu würdigen.

HNA (zu KsK)
(...) sie schaffte es mit Bravour.Schon nach dem ersten Lied
hatte sie das Publikum mit ihrer vollen, tiefen Stimme
und ihren Ausdrucksstarken Augen in ihren Bann gezogen.
(...) obgleich sie eher ein Faible für die versponneneren Lieder habe,
zeigte sie ihr Talent für's Politische (...)
Auch wenn der Schatten ihres Vaters zu gross erscheint,
im Theaterstübchen trat sie mühelos aus ihm hervor
und begeisterte die Freunde lyrischer Gedichte
während ihres unterhaltsamen Programms
"Kreisler singt Kreisler für Fort Geschrittene" nicht nur
mit ihrer unvergleichbaren Stimme. Ihre Schauspielerische Ausbildung
kommt der Sängerin bei ihren Auftritten zupass.
Charme, Humor und Dramatik ihrer Lieder
werden von Mimik und Gestik erst richtig in Szene gesetzt. (...)

Stuttgarter Nachrichten (zu KsK)
Sandra Kreislers reizvolle audio-visuelle Umsetzung
(am Klavier: Jochem Hochstenbach)
setzt dabei zweifellos neue, auch andere Akzente.
Ob die Publikumswirkung ohne die Referenz
an den Namen Kreisler auch so wäre, sei dahingestellt.
Oder Wäre Mick Jaggers"Satisfaction" auch aus Jade Jaggers Mund vermittelbar?

(was er wohl damit meint? Versteh ich nicht...SK)

Rheinischer Merkur (zu OMQ)
"Sandra Kreisler überzeugte (...)
die Pointendichte hat sie vermutlich in den Genen
Ihre tiefe Stimme klingt am schönsten, .
wenn kein Binnenreim sie ausbremst.
Die Streicher vom Open Mind Quartet
waren durchwegs ein Genuss (...) "

Westdeutsche Zeitung (zu OMQ)
(...) bereits während des ersten Titels zog die Kreisler
mit ihrer tiefen, vollen Stimme das Premierenpublikum
in ihren Bann. Der Gesang erinnert an die Dietrich,
nur dass die Kreisler näher dran war am Publikum.
(...) S.K's Vorträge gingen nahe, sehr oft herrschte
eine kurze Ruhe, bevor begeisterter Beifall einsetzte (...) "


WAZ (zu OMQ)

"Dass Chanson mehr sein kann als französisches Liebesgeflüster
oder deutsches "Politgefrotzel" mit dissonanten Untertönen,
bewies Sandra Kreisler am Freitag abend im Meteoriten.
(....)
präsentierte die gebürtige Amerikanerin 2 Stunden lang
ein technisch anspruchsvolles und
für das Publikum unterhaltendes Programm.
So viele Bereiche des Lebens die Texte umfassten,
so vielfältig war dabei die musikalische Bandbreite.
Viele Dissonanzen, Hip Hop Sprechtexte oder
A Capella Lieder bewältigte sie dabei in hervorragender Manier (...)"

Tagesspiegel, Berlin
Sandra Kreisler stand lange im Schatten ihres berühmten Vaters.
Mit ihrer ersten CD hat sie sich nun vom Vorbild des Kabarettisten befreit -
obwohl sie seine Lieder singt"

Kurier, Österreich (zu "Hinter dem Spiegel")
"(...) taucht sie in ihre Stimmungen und
in ihre unvergleichliche Stimme ab.
Schmollmundig, vollmundig, melancholisch.
Doch nie penetrant: Die Reime schütteln sich
den Ernst des Lebens unverdrossen ab (..) "

Wiener Zeitung (zu "Hinter dem Spiegel")
" (..) verführt Sandra Kreisler dazu, alle Facetten
ihrer starken Persönlichkeit, ihres darstellerischen Könnens
auszuspielen. (...) ein Feuerwerk von Charme, Humor und Dramatik
ein Bad der Gefühle, ein Furioso der unterschiedlichsten Emotionen."

Thomas Bernhard
(im Gespräch mit Kultur Redakteurin ORF Krista Fleischmann)
"sicherlich ist Sandra Kreisler die beste Sprecherin Österreichs."

Wolfgang Kos
(Direktor Historisches Museum Wien& ORF Diagonal)

"Sandra stört immer durch Mitdenken."




 






 

 

 

 
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